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Regeneriersalz für Wasserenthärtungsanlagen, Geschirrspüler & Pool

Regeneriersalz | Information und Verkauf


Im alltäglichen Gebrauch ist weiches Wasser in vieler Hinsicht vorteilhaft. Die Wäsche ist nach dem Waschen angenehm weich, das Geschirr wird glänzend sauber, lästige Kalkspuren an Armaturen und Geräten werden vermieden und die Lebensdauer von Wasserleitungen, Geschirrspülern, Waschmaschinen, Wasserkochern oder Kaffeemaschinen ist um ein Vielfaches höher, als beim Gebrauch von hartem Wasser. Auch bei der Trinkwasseraufbereitung findet die Wasserenthärtung ihre Verwendung. Um hartes und kalkhaltiges Wasser optimal aufzubereiten, kann das Wasser mit Hilfe von Wasserenthärtungsanlagen enthärtet werden. Damit diese langfristig funktionieren muss das System regelmäßig mit Regeneriersalz aufgefrischt werden.
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Wie erkennt man zu hartes und kalkhaltiges Wasser?

Im Haushalt macht sich zu hartes und kalkhaltiges Wasser oft schon auf den ersten Blick bemerkbar. Auf Gläsern, Geschirr und Besteck finden sich nach dem Spülvorgang hässliche Wasserflecken. An Wasserhähnen, Duschköpfen und auch in Badewanne, Waschbecken und WC bildet sich Kalkstein, der zu unangenehmen und unschönen Verkrustungen führt. Diese sogenannten Kalkflecken lassen sich meist nur mit äußerst aggressiven Reinigern entfernen, könnten aber leicht durch eine Wasserenthärtungsanlage mit der Verwendung von Regeneriersalz vermieden werden. Langfristig nehmen Elektrogeräte wie Geschirrspüler, Waschmaschinen, Kaffeemaschinen oder Wasserkocher Schaden durch zu hartes Wasser. Auch diese Geräte verkalken ohne die Verwendung von Regeneriersalz zur Wasserenthärtung wesentlich schneller, als bei der Verwendung von weichem und kalkarmem Wasser. Nicht zuletzt haben auch Boiler und Wasserrohre eine geringere Lebensdauer durch Kalkablagerungen. Genaue Auskünfte zum Kalkgehalt und zum Härtegrad des Wassers in einer bestimmten Region erteilen die Gemeinden oder der ortsansässige Wasserversorger. Die Wasserhärte wird °dH (Grad deutscher Härte) gemessen. Ab einem Wert von 14 °dH spricht man von hartem Wasser. Grundsätzlich gilt, je höher der Härtegrad des Wassers, desto mehr Kalk ist im Wasser vorhanden und eine Wasserenthärtung durch eine Enthärtungsanlage mit der Verwendung von Regeneriersalz ist ratsam.

Was ist Regeneriersalz?

Regeneriersalze sind Spezialsalze, welche ihre Verwendung in allen Anlagen und Mechanismen zur Wasserenthärtung finden, die auf dem Ionenaustauschverfahren basieren. Als Regeneriersalz wird hoch gereinigtes und in einer speziellen Körnung vorliegendes Natriumchlorid bezeichnet. Die Wasserenthärtung erfolgt mittels eines Ionenaustauschers. Kalzium- und Magnesiumionen sind für hartes Wasser verantwortlich. Bei der Wasserenthärtung werden diese durch Natriumionen ersetzt, sodass aus ursprünglich hartem Wasser letztendlich weiches Wasser entsteht. Der Ionenaustauscher im Wasserenthärter muss jedoch regelmäßig durch eine Salzlösung regeneriert werden. Diese Produkte sind unter dem Namen Regeneriersalz bekannt.
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Verwendung von Regeneriersalz – Auswirkungen auf das Trinkwasser

Die Wasserenthärtung durch das Regeneriersalz erfolgt mittels Ionenaustausch. Kalkverursachende Kalzium- und Magnesiumionen werden durch weichmachende und kalkverhindernde Natriumionen ersetzt. Dazu ist die Verwendung von Regeneriersalz notwendig. Normales Salz eignet sich für die Wasserenthärtung aus verschiedenen Gründen nicht. Hauptsächlich ist normales Salz zur Wasserenthärtung nicht gut geeignet, da es Zusätze wie etwa Fluoride oder Rieselhilfen wie Magnesiumchlorid enthalten kann, die den Ionenaustausch auf Dauer in seiner Funktion stark beeinträchtigen können. Regeneriersalz ist hingegen speziell gekörnt und absolut rein. Gemäß § 11 der Trinkwasserverordnung muss Regeneriersalz den Reinheitsanforderungen der DIN EN 973 aus der Tabelle 1, Typ A und aus Tabelle 3 entsprechen. Bei der Wasserenthärtung mittels Ionenaustauscher bei der Verwendung von Regeneriersalz werden lediglich die Kalzium- und Magnesiumionen gegen Natriumionen ausgetauscht. Alle anderen Mineralstoffe und Spurenelemente verbleiben hingegen im Wasser. Regeneriersalz ist daher auch für die Wasserenthärtung von Trinkwasser geeignet, denn die Produkte sind in keiner Weise gesundheitsschädlich. Zwar wird dem Wasser durch das Regeneriersalz Magnesium und Kalzium entzogen, doch spielt Wasser zur Versorgung des Körpers mit diesen Mineralstoffen so gut wie keine Rolle, da die Abdeckung des Kalzium- und Magnesiumbedarfs über die Nahrung erfolgt. Um den Tagesbedarf an Kalzium abzudecken, reicht beispielsweise ein Becher Joghurt. Im Gegenzug müssten aber 20 l Wasser aufgenommen werden, um den Tagesbedarf zu decken. Durch Wasserenthärtungsanlagen aufbereitetes Trinkwasser schmeckt niemals salzig, das meist in Tablettenform zugefügte Salz zum Regenerieren zirkuliert niemals direkt in den Wasserleitungen, sodass das Wasser immer frisch schmeckt und uneingeschränkt zum Kochen oder zur Zubereitung von Tee und Kaffee zur Verfügung steht.

Die Funktionsweise von Wasserenthärtungsanlagen

Wasserenthärtungsanlagen dienen der Aufbereitung und Enthärtung von Trinkwasser mit Hilfe des Ionenaustauschverfahrens. Dazu befindet sich im Behälter der Anlage ein Austauscherharz, das mit Natriumionen geladen ist. Gelangt das Wasser in den Behälter, gibt es Kalzium- und Magnesiumionen ab und erhält dafür im Austausch Natriumionen aus dem Harz. Das Harz muss regelmäßig regeneriert werden, damit sich die darin befindlichen Natriumionen erneuern. Dazu wird ein spezielles Salz für die Enthärtungsanlage zum Regenerieren verwendet. Das Regeneriersalz wird meist in Form von Tabletten hinzugeben. Die Tabletten lösen sich auf, sodass der Behälter mit einer Salzlösung gespült wird. Praktisch sind Wasserenthärtungsanlagen mit zwei oder mehr Behältern. So kann auch wenn einer der Behälter gerade mit Salz regeneriert werden muss, ohne Unterbrechung eine Wasserenthärtung erfolgen.
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Kosten und Nutzen der Wasserenthärtung

Selbstverständlich verursacht eine Wasserenthärtungsanlage Anschaffungs- und auch regelmäßige Nutzungskosten. Dennoch lohnen sich die Anschaffung und der Gebrauch einer Enthärtungsanlage vor allem dann, wenn das Wasser eine hohe Härte aufweist. Einmalig fallen die Anschaffungs- und Montagekosten für eine solche Enthärtungsanlage an. Gute Enthärtungsanlagen sind oft schon für unter 1000 Euro inkl. MwSt. erhältlich. Für die Montagekosten müssen 300 bis 500 Euro plus MwSt. gerechnet werden. Allerdings hängen die Preise für die Anschaffung einer Enthärtungsanlage im Einzelfall immer von der Größe der Anlage ab. Auch die Installationskosten können im Einzelfall unterschiedlich ausfallen. Hier lohnt eine gründliche Suche nach einem guten und günstigen Montageservice, wobei bei den Angebotspreisen darauf geachtet werden sollte, ob die Montagekosten zuzüglich oder inklusive MwSt. berechnet wurden. Bei den laufenden Kosten für eine Enthärtungsanlage müssen vor allem die Kosten für das regelmäßig benötigte Salz zum Regenerieren, Abwasser- und Stromkosten berücksichtigt werden. Grob muss für einen Vier-Personen-Haushalt bei einer Wasserhärte von 20 °dH mit einem Verbrauch von 150 kg Salz pro Jahr gerechnet werden, wenn etwa alle drei Tage regeneriert werden muss. Dem gegenüber steht die Summe der Einsparungen, die durch die Nutzung einer Enthärtungsanlage gemacht werden können. Durch die Verringerung der Wasserhärte auf einen Härtebereich zwischen 0 und 1 können im Schnitt rund 40 bis 50 Prozent an Waschmitteln und Weichspülern eingespart werden. Alle Produkte zum Kalkschutz können komplett weggelassen werden, sodass auch hier nochmals eingespart werden kann. Eine große Energieeinsparungen ergibt sich durch die Verwendung einer Enthärtungsanlage bei der Nutzung von Warmwasserboilern. Hier gehen die Experten davon aus, dass schon eine geringe Kalkschicht auf der Heizspirale rund 10 Prozent mehr Energiekosten verursacht. Zudem führt weiches Wasser zu einer deutlich höheren Lebensdauer von Wasserleitungen, Boilern, Armaturen, Wasch- und Spülmaschinen, Kaffeemaschinen und Wasserkochern und auch die Reinigung und Entkalkung von Armaturen und sanitären Anlagen ist wesentlich einfacher und weniger zeitaufwendig, sodass die Nutzung einer Entkalkungsanlage unter dem Strich kostengünstiger und zeitsparender ist, als die Verwendung kalkhaltigen Wassers ohne Aufbereitung.

Regeneriersalz – Verwendungsbereiche

Allgemein am bekanntesten ist die Form der Wasserenthärtung mit Hilfe von Salzen bei Geschirrspülmaschinen. Doch auch Wasserenthärtungsanlagen für den kompletten Wasserbedarfs eines Haushaltes werden immer mehr in Privathaushalten eingesetzt. Bei Neubauten werden sie immer häufiger direkt bei Hausplanung mit bedacht. Die Haustechnik kann jedoch auch problemlos mit einer Wasserenthärtungsanlage nachgerüstet werden. Zudem findet Regeneriersalz in der Schwimmbadtechnik als sogenanntes Poolsalz Verwendung. Entsprechend der unterschiedlichen Verwendungszwecke wird Regeneriersalz in unterschiedlichen Arten angeboten. Während das Salz für Enthärtungsanlagen ganz besonders hohe Anforderungen erfüllen muss, die den Reinheitsvorschriften der DIN EN 973, § 11 der Trinkwasserverordnung entsprechen müssen, müssen die Produkte für Geschirrspülmaschinen weniger hohe Ansprüche erfüllen.

Wo gibt es Regeneriersalz zu kaufen?

Bei der Suche nach Regeneriersalz kommt es bei der Frage, wo und in welcher Auswahl entsprechende Produkte angeboten werden, in erster Linie auf den Verwendungszweck an. Während Regeneriersalze für Geschirrspüler in nahezu jedem Supermarkt erhältlich sind, sind Poolsalze und Regeneriersalze für Wasserenthärtungsanlagen nur im Fachhandel, manchmal in Baumärkten und sehr gut im Internet zu finden. Die größte Angebotsauswahl bieten große Handelsplattformen, wie etwa Amazon. Dort gibt es die Produkte von verschiedenen Herstellern, meist in Form von Tabletten zu günstigen Preisen inkl. MwSt. zu kaufen. Meist werden die Salztabletten in Säcken von 25 kg für unter 10 Euro inkl. MwSt. angeboten. Auch aufgrund des relativ hohen Verpackungsgewichts ist ein Kauf im Internet von Vorteil.

Alternativen zum Ionenaustauschverfahren

Neben dem Ionenaustauschverfahren lassen sich durchaus noch andere Alternativen finden, um hartes Wasser zu entkalken und weicher zu machen. Diese sind allerdings nicht immer und überall verwendbar und teilweise auch nicht zur Enthärtung von Trinkwasser geeignet. Bei chemischen Enthärtungsmethoden werden spezielle Chemikalien zugesetzt, die Kalkablagerungen verhindern. Dieses Verfahren findet beispielsweise bei der Herstellung von Waschmitteln Verwendung. Den meisten Waschmitteln sind Zeolithe zugesetzt, die ebenfalls zu einem Ionenaustausch im Waschwasser führen. Bei der Suche nach einer geeigneten Enthärtungsmethode für Trinkwasser ist die Verwendung von Chemikalien selbstverständlich auszuschließen. Desweiteren gibt es verschiedene physikalische Enthärtungsmethoden. Im Wesentlichen funktionieren diese Methoden mit Magneten oder elektrischen Geräten, die magnetische Felder erzeugen, die das Wasser enthärten sollen. Diese Methoden sind zwar nicht gesundheitsschädlich und kämen bei der Suche nach einer Enthärtungsmethode für Trinkwasser durchaus in Frage, allerdings sind sie bei Weitem nicht so wirkungsvoll wie die Ionenaustauschmethode. Bislang fehlen für die physikalischen Methoden auch eindeutige wissenschaftliche Nachweise über deren Wirksamkeit. So ergab eine Untersuchung von Stiftung Warentest, bei der entsprechende Geräte getestet wurden, zwar eine Verminderung von Kalkablagerungen in Boilern und Wasserrohren, eine eindeutig enthärtende Wirkung konnte hingegen nicht bestätigt werden. Eine kurzfristige Wasserenthärtung kann hingegen durch das einfache Abkochen von Wasser herbeigeführt werden. Um Kalkablagerungen im Leitungssystem oder in elektrischen Geräten zu verhindern, eignet sich diese Methode hingegen nicht. Das älteste Verfahren zur Wasserenthärtung ist das sogenannte Kalk-Soda-Verfahren. Durch das Zusetzen von Soda erhöht sich jedoch der Natriumgehalt im Wasser, sodass dieses Verfahren hauptsächlich beim Betrieb von Dampf-Maschinen angewendet wurde und heute so gut wie keine Verwendung mehr findet. Das Ionenaustauschverfahren auf Basis von  Regeneriersalz ist daher eindeutig die beste und vielseitig verwendbarste Methode, um Kalkablagerungen durch zu hartes Wasser zu vermeiden.
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