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Regeneriersalz für Wasserenthärtungsanlagen, Geschirrspüler & Pool

Welche Wasserhärte ist ideal im Haushalt?

Wasserhärte ist ein so genanntes Begriffsystem der angewandten Chemie, das sich aus den Bedürfnissen des Gebrauchs natürlichen Wassers mit seinen löslichen Inhaltsstoffen entwickelt hat. Wasser beinhaltet in seinen höchsten Anteilen Calcium und Magnesium, welche maßgeblich am Härtegrad des Wassers beteiligt sind. Die wohl wichtigste Frage in Bezug auf Wasser welche sich jeder Haushalt stellt, ist demnach, welche Wasserhärte ist gut? Grundsätzlich ist zu sagen, das weiches Wasser gut ist. Weiches Wasser ist vorhanden, wenn geringere Konzentrationen an Härtebildenden Substanzen wie Calcium und Magnesium enthalten sind.

Welche Wasserhärte ist ideal im Haushalt?

Der Deutsche Bundestag verabschiedete am 01. Februar 2007 die Neufassung des Gesetzes über die Umweltverträglichkeit von Wasch- und Reinigungsmitteln. Es ergaben sich somit 3 statt 4 gültige Messwerte in Millimolangabe. Millimolangabe ist eine international anerkannte Maßeinheit. Jedes örtliche Wasserwerk wird angehalten den Bürger über den jeweiligen Härtegrade zu informieren, ebenfalls anzugeben sind Schwankungen.

  • weich weniger als 1,5 Millimol Calciumkarbonat
  • mittel 1,5 – 2,5 Millimol Calciumcarbonat
  • hart über 2,5 Millimol Calciumcarbonat

Weiches Wasser ist insbesondere im Warmwasserbereich wie Waschmaschinen und Spülmaschinen zu bevorzugen. Die Reinigungskraft einer Waschmaschine wird beispielsweise stark gemindert durch hartes Wasser und fordert eine größere Waschmittelmenge. Moderne Waschmittel besitzen ausreichend Tenside , welche dem Härtegrad entgegen wirken, beinhalten meist dennoch bis zu 30% kalklösende Substanzen ( Phosphate).

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Der Wasserhärtegrad ist auch Gebietsabhängig

Weiches Wasser findet sich häufig in Regionen mit beispielsweise Granit, Basalt und Schiefergesteinen an. Hartes Wasser dagegen in Regionen mit Sand- und Kalkgestein.
Grundsätzlich weißt Deutschland eines der besten Wasserqualitäten nach. Hier kann man noch aus dem sprichwörtlichen “ Hahn“ trinken .

Um noch einmal der Frage nachzugehen, welche Wasserhärte ist ideal, hilft ein Blick auf die Möglichkeiten aus hartem Wasser weiches zu machen. Dies gelingt mit so genannten Ionentauschern, wie sie auch schon in Geschirrspülmaschinen zu finden sind. Ionentauscher sind Materialien mit denen gelöste Ionen durch andere gleichnamiger Ladung ( positiv/negativ) ersetzt werden. Also Calciumione gegen Phosphatione, da Phosphate die Wasserhärte herabsetzen. Regeneriersalze unterstützen den Umwandlungsprozess ebenfalls.
Regeneriersalz ist speziell gekörntes und hoch gereinigtes Natriumchlorid, in der Verwendung als Spezialsalz für Anlagen zur Wasserenthärtung.

Welche Wasserhärte ist gut?

Im Haushalt, ganz klar die weiche Wasserhärte von unter 1,5 Millimol Calciumcarbonat. Sie schont die Haushaltsgeräte, wie Waschmaschine, Geschirrspülmaschine und Warmwasserbereiter. Es lohnt sich immer nach dem jeweiligen Härtegrad seines Wohnortes zu fragen um dann gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen, welche das Wasser enthärten. Dies garantiert ebenfalls eine genauere Dosierung des Waschmittels, dessen Seifen bei gehärtetem Wasser nicht ausreichend aufschäumen und ihre reinigende Wirkung nicht voll entfalten können.

Fazit

Über die Wasserhärte speziell im Haushalt ist zu sagen, das es einen erheblichen, wenn nicht so gar einen eklatanten Unterschied zwischen hart und weich macht. Wobei hartes Wasser sogar zu vermeiden ist, da sonst die Haushaltsgeräte Gefahr laufen irreparablen Schaden durch Verkalkung zu nehmen.



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